Poem

zuhause versus heimat

Ich hatte damals ein Zuhause, eines, in das ich immer wieder einkehrte ähnlich einer Gaststätte jedoch, auf jedes Ankommen ein Fortgehen Aber du, du hast es in jenem Sommer zu meiner Heimat gemacht   zuhause versus heimat, ein Impuls von… Weiterlesen ›

An das Komma

Erst wollte ich meinen, du seist da, die Sätze zu vereinen, sie zusammenzubringen, deren Essenz auszuwringen, doch dann, nach genauerem Betrachten, konnte ich es doch erkennen, du bist da, um sie zu trennen.

Enzian

Es ist ein Weilchen her, seit ich Dich besuchte wie schön das Haus geworden ist der neue Anstrich, der Garten und hier, der Enzian, den Du pflanztest im letzten Jahr wie kräftig er blüht trotz Frost am Morgen früh ein… Weiterlesen ›

Die gute Stube

An jenem Sonntagnachmittag als sie den kleinen Schlüssel zückte (zum Schrank, auf dessen Tablar stand das Porzellan mit goldnem Rand) die Stühle aneinander rückte auf dem Tisch das gute Tuch und aus der Küche Zimtgeruch da wusste ich – so war… Weiterlesen ›

Monte e mare

Tu sei sempre partenza e ritorno nel cuore sei puro monte e mare Il mare hai preso dal mio cuore barattato con un pezzo del tuo amore

Ausgelost

Auf Dich hätte ich gewartet Wir haben es ausgelost – Du hast den Kürzeren gezogen Mir blieb das große Los – als Gewinn eine Zeit die Wunden nicht heilt Frühmorgens wenn alles neu beginnt wiegt es am schwersten ohne Dich… Weiterlesen ›

Erinnerungen

Erinnerungen – nichts als gestrandetes Treibgut geliehener Zeit heimatlose, durch Flüchtigkeit verwirkte Gefühle abgewetzte, in Bruchstücke zerfallene Bilder

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